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d) Stärkenansatz

QZ „Human Resource Empowerment als Stärkenansatz“ = Leitbild Souveränität

Unsere These:
Wenn man sich um eine Arbeit bemüht, bewirbt man sich mit seinen persönlichen, sozialen und beruflichen Stärken. Nur an diesen Talenten, Begabungen und Humanressourcen sind Arbeitgeber letztlich interessiert. Positive Arbeitstugenden (pünktlich – ehrlich – fleißig) darf man als Grundtugenden voraussetzen.

Warum in der deutschen Arbeitmarktpolitik bzw. Arbeitsverwaltung in arbeitmarktpolitischen Maßnahmen in erster Linie Defizite, Hemmnisse, multiple Hemmnisse … in Handlungsprogrammen behandelt werden, erschließt sich uns nicht (Verschwendung von Energie).

Das führt genau so wenig weiter, wie die Selektion von Kunden in marktnah und marktfern.

Das Ergebnis davon ist häufig, dass insbesondere Langzeitarbeitslose ihre Stärken und Potenziale nicht (be)nennen können, aber ihre zugeschriebenen bzw. selbteingeredeten Defizite und Schwächen umso mehr umschreiben können (erlernte Hilflosigkeit).

So bleibt man arbeitslos und hat auch eine Begründung dafür!

Deshalb setzen wir konsequent auf Menschenstärken / Identität / Beitrag / Selbstbemächtigung / Selbstbehauptung und Souveränität. „Human Resource Empowerment“

Dipl. Soz.-Wiss. Henryk Cichowski